TIP: NATURSTEIN RICHTIG SCHÜTZEN

Hinweis zum Thema IMPRÄGNIEREN

 

Etwa 3 Wochen nach der Verlegung, wenn die Platten ordentlich gesäubert und der Unterboden sowie die Fugenmasse komplett trocken sind, behandeln Sie den Stein mit dem Pflegemittel ProStone/Lucky Stone (Bedarf 1 Liter / 8-10 m²). Sie bringen diesen mit einer Schaumstoffrolle satt auf den völlig trockenen Stein auf. Dadurch wird der Stein von innen her imprägniert und stößt Wasser ab. Die rauhe Oberfläche sowie die interessante Färbung bleiben nach dem Austrocknen erhalten, Wirkung 10 Jahre.

 

TIP: RICHTIGE VERLEGUNG VON NATURSTEINEN

Hinweis zum Thema VERLEGUNG

 

Vorallem, wenn Sie die Verlegung selbst durchführen wollen:

 

Verlegung im Splittbett oder im Splitttraßzementmörtelbett

 

Unser Rat: 

Geben Sie die Verlegung von Natursteinfliesen oder Terassenplatten am Besten an eine Fachfirma. Sie vermeiden Verlegefehler, spätere Schäden und haben lange Freude an einer perfekt verarbeiteten Bodenfläche.

 

Für alle Selbstverleger eine Übersicht der häufigsten Fehler:

 

  • Mörtel, Splitt, Fugenmasse bzw. Silikon sind falsch ausgewählt: Es kann zu starker Fleckenbildung und Kalziumkarbonatausblühungen kommen.
  • Imprägnierung oder wässern vor dem Verfugen vergessen: Platten werden im Nachhinein nicht mehr richtig sauber.
  • Bei Randplatten einer Terrasse wurde Drainmörtel bzw. eine feste Eingrenzung vergessen: Beim Betreten können die Randplatten anfangen zu »kippeln«.
  • Die Fugenbreite passt nicht (innen wie außen): Im Nachhinein leider nicht mehr zu ändern.
  • Keine ausreichende Drainage: Nässe staut sich unter den Platten im Schotterunterbau; dies schwemmt Mineralbestandteile hoch und verursacht langfristig Verfärbungen und der Belag wird locker.
  • Platten bzw. Fliesen sind nicht aus verschiedenen Lieferkisten gemischt worden: Die verlegte Fläche sieht nicht homogen aus.
  • Das Mindestgefälle von 2,0 Prozent vergessen: Es bilden sich Pfützen; das Wasser fließt nicht ab.
  • Die Platten- bzw. Fliesenmenge reicht nicht aus: Immer 10 % Verschnitt bzw. Bruch einplanen.
  • Blasenbildung auf der Belagsoberfläche: Die Imprägnierung wurde zu dick aufgetragen und hat auf den Platten eine Schicht gebildet.

 

Nachfolgenden eine Verfahrensanweisung fotographisch dargestellt:

 

Verlegeempfehlung für Natursteine:

 

Im Außenbereich bei 3 cm Materialstärke

Natursteinplatten können sowohl in gewaschenem Edelsplitt (Körnung 2/5mm) als auch im Splitt-Trasszement-Mörtelbett oder in fertigem Drainmörtel verlegt werden.

 

Im Drainmörtel:

Den Splitt können Sie auch für die Erstellung eines Drainmörtels (erdfeucht) mit Trass-Zement verwenden. Die Mischung dieses Drainmörtels erfolgt im Verhältnis 1:5. Darauf verlegen Sie satt aufliegend unsere nassen Natursteinplatten. Für eine bessere Verbindung mit dem Drainmörtel ist es ratsam, Zementmilch aus Trass-Zement (1 Teil Zement, 1 Teil Wasser) oder den passenden Kleber für den verwendeten Fertigdrainmörtel vor dem Verlegen auf die Unterseite der Natursteinplatten aufzutragen. Die Platten haben eine Stärke von 3 cm und die Mörtelschicht soll 3–5 cm stark sein. Daher benötigen Sie beim Verlegen eine Einbautiefe von 6-8 cm. Die Platten mit ca. 2% Gefälle verlegen und mit dem Gummihammer leicht einklopfen.

Die Fugenbreite soll bei handbekanteten Platten mindestens 1,5 cm, bei gesägten Kanten mindesten 0,3 cm betragen. Beachten Sie die Gebrauchsanweisung Ihres verwendeten Fugenmörtels!!!

 

Natursteinplatten vor dem Verfugen anfeuchten!!!

Die Fugenmasse (passend zu Ihrem Drainmörtel) in die Fugen dichtfüllend einbringen.

Überschüssige Fugenmasse wird mit Wasser und Schwammbrett weggewaschen. Eventuell verbleibende Zementschleier werden nach Verfestigung der Fugenmasse ( 24 Std. ) gründlich mit „Zementschleier-Entferner“ (Bedarf ca. 1 Liter / 10 m²) gereinigt.

 

Im Splittbett:

Das Splittbett soll 3-5 cm stark, der Splitt soll gewaschen sein und eine Körnung von

2-5 mm aufweisen. Das Splittbett wird mit der Aluminiumlatte plan, im Gefälle von ca. 2% abgezogen, die Platten verlegt und mit dem Gummihammer eingeklopft.

Die Fugenbreite soll bei handbekanteten Platten mindestens 1,5 cm, bei gesägten Kanten mindesten 0,3 cm betragen. Verfugen kann man mit Brechsand oder fertiger Epoxy - Fugmasse ( Verarbeitungshinweise beachten).  

 

 

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